MYTHMAKER

Ein mystisches Wesen
Ein poetisches Ich
Ein unheilskundiger Mensch

Jede/r kann Mythmaker sein

  • Mythmaker machen die Erfahrungen am Ursprung der Worte selbst
  • Mythmaker ergründen Chaos, Wildnis, Mythen, Religionen, Ideologien und Slogans
  • Mythmaker zelebrieren poetische Bilder und Symbole

Du findest wissenschaftlich fundierte, traumainformierte Erfahrungsangebote mit Veränderungspotential und gesellschaftlicher Relevanz:

KÖNIGSMORD MANIFEST
Mythmaker reaktualisieren Schöpfungen und Weltuntergänge 

POETISCH KÄMPFEN
Einen Charakter erschaffen und töten

POETISCH LEBEN
Spielerische Fantasie entfesseln

POETISCH LIEBEN
Tantris: Vereinigung, Vollendung – Liebe und Tod

  • Mythmaker spielen Leben mit heilendem Ernst
  • Ein Mythmaker ist ein Mensch, der sich selbst ganz macht

Weitere Informationen hier: Mythmaker.de

Wir suchen eine Form von Einklang mit unserem natürlichen Ursprung – der irrationalen Wildnis in uns und um uns herum. Unsere Quellen sind die alles verbindende Natur, die aus ihr entstandenen Mythen, die daraus entwickelten Religionen sowie die in der Abkehr von ihnen erfundenen Ideologien – festgehalten in zahllosen lyrischen, mythischen, religiösen und dramatischen Texten.

Doch das rationale, wörtliche oder historische Verständnis der Überlieferungen verfälscht ihren Sinn. So sind wir schließlich in unserer modernen Welt einem Denk- und Handlungsmuster verhaftet, das Menschen sich über die Natur erheben lässt. Was Erlösung und Freiheit versprach ist Fluch.
Ein anderes Lebensprinzip hingegen – dessen Bilder und Symbole – wurde systematisch über Jahrtausende dämonisiert, bis hin zur erklärten Minderwertigkeit alles weiblich Gedachten in Verbindung mit zahllosen Genoziden, Kriegen und noch heute anhaltender Naturzerstörung. Mythmaker entfesseln wieder die (Nacht)Sprache jenes untergegangen Reiches. Die Gesetze des Lebens in Raum und Zeit lösen sich auf.

Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist’s getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.

(Goethe, Faust II, Chorus Mysticus)